Zdjęcie Anody cynkowe

Galvanische Zinkanoden sind zum kathodischen Schutz angewendet, sowohl im salzigen als auch im süßen Wasser. Sie werden bei Meeresküstenkonstruktionen (onshore), Hochseekonstruktionen (offshore), Wasserfahrzeugen (Schiffe, Jachten), sowie Unterwasserrohrleitungen verwendet.

Die Zinkanoden sind aus Legierungen mit geringer Menge von Legierungszusätzen produziert, vor allem Aluminium und Cadmium, die die Stromeffizienz der Anoden verbessern. Laut der europäischen Normen

DNVGL-RP-B401, EN 12496, NORSOK M-503 und der amerikanischen Norm NACE TM0190 soll die Zinkanodenlegierung 0,10-0,50 % Aluminium beinhalten und nicht mehr als 0,07 % Cadmium (amerikanische Norm lässt Cadmium bis 0,15 % zu). Es ist auch zulässig, die „reinen” Zinkanoden zu verwenden, die min. 99,99 % Zink, bis 0,005 % Aluminium und bis 0,003 % Cadmium beinhalten.

Die Stromeffizienz von Zinkanoden laut allen Normen sollte nicht geringer als 780 Ah/kg sein. Potential von Anoden während der Arbeit sollte nicht mehr elektropositiv sein als -1030 mV gegenüber Elektrode Ag/AgCl, obwohl die Norm DNVGL-RP-B401 lässt das Potential bis -1000 mV zu.

Anodenparameter für jede Typenreihe mit Zeichnungen und Anodenabmessungen

Typenreihe I: Legierungen mit normalem Zinkinhalt

 

Diese Anoden können im Meerwasser und im Meeresschlamm verwendet werden, sowie auch im süßen Wasser.

Die Anoden erfüllen die Anforderungen der Normen: DNVGL-RP-B401, NORSOK M-503, EN 12496 und NACE TM0190, wenn es um die Legierungsbestandteile und elektrochemische Eigenschaften geht.

Legierungsbestandteile

Al

0.20 – 0.45 %

Cd

0.030 – 0.070%

Zn

Rest

Fe

max. 0.005 %

Cu

max. 0.005 %

Pb

max. 0.006 %

sonstige

max. 0.010 %

Elektrochemische Eigenschaften

Stromeffizienz im Wasser
(anders: elektrochemische Kapazität)

minimum 800 Ah/kg

Stromeffizienz im  Meeresschlamm

minimum 750 Ah/kg

Potential während der Arbeit im Wasser
(closed circuit potential)

≤- 1050 mV gegenüber Ag/AgCl

Potential während der Arbeit  im Meeresschlamm
(closed circuit potential)

 

≤- 990 mV gegenüber Ag/AgCl

Typenreihe II: Die Legierungen mit hochreinem Zink.

Diese Anoden können im Meerwasser und im süßen Wasser angewendet werden. Sie gekennzeichnen sich durch bisschen niedrigere Stromeffizienz und bisschen mehr positiven Potential während der Arbeit im Vergleich zu Anoden mit größerer Menge von Legierungszusätzen.

Die Anoden erfüllen die Anforderungen der Norm EN 12496 hinsichtlich der Legierungsbestandteile und elektrochemischen Eigenschaften dieser Anodengruppe.

Legierungsbestandteile

Al

max. 0.005 %

Cd

max 0.003 %

Zn

minimum 99,99 %

Fe

max. 0.0014 %

Cu

max. 0.002 %

Pb

max. 0.003 %

sonstige

max. 0.005 %

Elektrochemische Eigenschaften

Stromeffizienz im Wasser
(anders: elektrochemische Kapazität)

minimum 760 Ah/kg

Potential während der Arbeit im Wasser
(closed circuit potential)

 

≤- 1000 mV  gegenüber Ag/AgCl

Typenreihe III: Legierungen Al-Zn-In-Mg

 

Diese Anoden können im Meerwasser und im Meeresschlamm angewendet werden.

Sie gekennzeichnen sich durch Zusatz von Magnesium, niedrigeren Zinkinhalt und erhöhten Indiuminhalt im Vergleich zu Anoden Typ Al-Zn-In.

Stromeffizienz von Anoden ist niedriger im Vergleich zu Anoden Typ Al-Zn-In, aber sie haben mehr negatives Potential während der Arbeit als diese.

Die Anoden erfüllen die Anforderung der Norm NACE TM0190 hinsichtlich der Legierungsbestandteile und den elektrochemischen Eigenschaften.

Legierungsbestandteile

Zn

1.5 – 3.0 %

In

0.20 %

Mg

0.6 – 1.0 %

Al

Rest

Cu

max. 0.010 %

Fe

max. 0.100 %

Verschmutzungen – jeder Bestandteil

max. 0.020 %

Verschmutzungen  – allgemein

max. 0.050 %

Elektrochemische Eigenschaften

Stromeffizienz
(anders: elektrochemische Kapazität)

minimum 2400 Ah/kg

Potential während der Arbeit
(closed circuit potential)

≤- 1100 mV  gegenüber der Kalomelelektrode
( ≤- 1146 mV  gegenüber der Elektrode Ag/AgCl)