Zdjęcie Anody magnezowe

Magnesiumanoden sind allgemein in kathodischem Schutz der unterirdischen Konstruktionen (Behälter, Rohrleitungen) sowie zum Schutz der Innenoberfläche der Wasserbehälter (z. B: Wassererwärmer, Behälter für heißes und kaltes Wasser, Kondensator, Wärmeaustauscher) verwendet. Magnesiumanoden besitzen ein sehr elektronegatives Potential. Aus  diesem Grunde sind diese nicht im Meerwasser angewendet. In einer Umwelt mit so kleinen Resistivität könnte dies dazu führen, dass die geschützte Konstruktion zu stark polarisiert wäre – das könnte weiterhin zum Auslösen des Wasserstoffes führen und auch zur Abtrennung der Schutzoberfläche Infolge großer Selbstkorrosion von Magnesium haben die galvanischen Anoden die Effektivität nur ca. 50 %. Es ist ein zusätzlicher Faktor, welcher beschränkt die Anwendung dieser Anoden in salzigen Wässern – die Geschwindigkeit mit deren sich die Anoden in dieser Umwelt auflöse – wäre sehr groß.

Magnesiumanoden werden aus Legierungen produziert, die die Legierungszusätze beinhalten. Diese Zusätze haben zum Ziel, die Effektivität und die tatsächliche Stromeffizienz zu verbessern. Am meisten verbreitet ist die Legierung MgAl6Zn3Mn- die Hauptlegierungszusätze dabei sind: Aluminium (etwa 6%), Zink (etwa 3 % ) und Mangan (bis 1% ).

Die tatsächliche Stromeffizienz von Magnesiumanoden beträgt etwa 1100-1200 Ah/kg, was bedeutet, dass sich die Anoden in der Menge bis 8 kg/ (A ∙ Jahr) verbrauchen. (???)