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Die Fremdstromanoden beschichtet mit Metalloxide (MMO – mixed metal oxide) funktionieren nach ganz anderen Regeln, als die galvanischen Anoden. Sie verlangen die Anwendung der äußeren Stromquelle (Potentiostat), welche die Polarisation von Anoden und dabei auch eine Polarisation des Schutzelementes verursacht (kathodischer Schutz). Der im Potentiostat produzierte Strom fließt in das Schutzelement durch die Titananode beschichtet mit MMO, was die kathodische Polarisation verursacht. Dank dessen werden die Korrosionsprozesse fast ganz ausgeschlossen. Die kathodische Polarisation des Schutzgegenstands führt auch zur lokalen Änderung von pH. Dies führt dazu, dass sich die schwerlöslichen Verbindungen auslösen, welche weiter die Schutzoberfläche (z. B. Emaille) dichter machen. Das verursacht eine zusätzliche Abtrennung einer Stahlkonstruktion von der Korosionsmillieu.

Die Fremdstromanoden charakterisieren sich durch Stabilität und große Beständigkeit. Sie verbrauchen sich während des Prozesses der Schutzstromproduktion fast nicht, weil auf deren Oberfläche der Sauerstoff erscheint. In der Praktik können die Fremdstromanoden über 10 Jahre lang arbeiten, während die galvanischen Anoden verbrauchen sich manchmal schon innerhalb von einem Jahr.

Am häufigsten verwendet bei kathodischem Schutz, besonders bei Trinkwasserbehälter sind Titananoden beschichtet mit MMO (mixed metal oxides / gemischte Metalloxide). Die MMO Beschichtung beinhaltet Iridium- und Tantaloxide.

Die zum Schutz der Konstruktion nötige Stromdichte ist durch Messgerät des kathodischen Potentials reguliert. Dieses wird in den kurzen Pausen des Stromflusses zwischen Gegenstand und Titanelektrode gemessen.

Fremdstromanoden mit MMO Beschichtung sind in unterschiedlichen Millieu angewendet, auch im Meerwasser, im salzigen, süßen Wasser und Beton.